Koreanische Beauty-Produkte

Seit einiger Zeit forsche ich über die Pflege- und Makeup-Welt  in Asien. Koreanische und Japanische Beauty-Produkte haben mein Interesse sehr geweckt. Bissher habe ich eine BB-Cream Skin79 getestet und lasst mich eins sagen – es ist ein Wundermittel! Und mit den BB-Creams auf dem westlichen Markt einfach nicht vergleichbar, da es viel zu gut ist. Es deckt und pflegt die Haut über den Tag, was ich über all die Fehlinvestitionen der BB-Creams der westlichen Brands nicht berichten kann.
first_new
Wieso hatte ich mich so auf eine BB-Cream gestürzt? Nun, ich wollte ein Mittel für die tägliche Schminkroutine finden, das meine Haut nicht zukleistert (wie es Foundations nunmal gerne tun), sondern natürlich deckt, ebenmäßiges Hautbild schafft und sich meiner Hautfarbe anpasst. All das tat die Skin79 (rosa) unschlagbar gut. Zudem ist sie trotz ihrer hohen Qualität recht günstig, was man im Grunde von allen koreanischen Beauty-Artikeln behaupten kann. Es sind ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe vorzufinden, keine Chemiekeulen, nichts was die Haut strapazieren würde – im Gegenteil, sogar der Sonnenschutzfaktor ist so wie es sich gehört SPF 30 – und das ist verdammt wichtig, wenn man seine Haut für eine lange Dauer jung erhalten will. Europäer werden häufig stutzig, da sie bei den Preisen keine hohe Qualität erwarten und daran ist der hiesige Markt einfach schuld. Übertrieben hohe Preise für Artikel, die Inhaltsstoffe fernab des Guten beinalten. In Ländern wie Korea hat die Hautpflege große Tradition, Frauen investieren viel Zeit für eine makellose Erscheinung und fordern von den Pflegeprodukten und Makeup-Artikeln viel. Die gesamte Produktion in diesem Bereich ist sehr innovativ und arbeitet unermüdlich weiter um den Bedürfnissen ihrer Kunden  gerecht zu werden. Viele der Makeup-Produkt-Trends werden von westlichen Firmen kopiert, nur leider in einer schlechteren Form und weitaus teurer verkauft. Als aktuelle Beispiele wären solche Spielereien wie Cushions (in Makeup getunkte Kissen) oder die abziehbare Lippenfarbe zu nennen, die eher frisch auf dem westlichen Markt vorzufinden sind wobei sie auf dem asiatischen schon längst bestehen. Das einzig traurige ist, dass der Export dieser beliebten koreanischen Produkte eher holprig verläuft. So habe ich bei meiner zweiten Bestellung der Skin79 eine Fälschung erhalten. Diese BB-Cream ist so beliebt, dass sie gefälscht wird .. mehr muss ich wohl dazu nichts sagen. Daher wäre es ratsam bei Amazon oder E-Bay achtsam zu sein und bei den Verkäufern aufpassen. Mittlerweile gibt es Online-Shops, die weltweit umsonst asiatische Produkte vertreiben ( beautynetkorea und yesstyle wurden mir geraten).

Da man in Europa nunmal nicht in einen Store gehen und ein Produkt dieser Hersteller testen kann, klicke ich in Youtube etliche Reviews durch und versuche mir so meine Meinung zu bilden, ob sich das Produkt für mich lohnen könnte. Nun habe ich mich weiterhin zu einem Kauf im Online-Store von „beautynetkorea“ gewagt und den „The Seam“ Concealer, abermals die Skin79 BB-Cream und eine weitere BB-Cream von HolikaHolika bestellt. Ich bin sehr gespannt, ob diese Produkte das halten, was sie laut den Youtube-Reviews versprechen. Ich werden auf jeden Fall auf meinem Blog darüber ausführlicher berichten, denn ich möchte euch Alternativen aufzeigen statt der altbekannten Produkte, die einfach jeder kennt. Vielleicht ist auch eure Neugier geweckt worden und ihr könnt unter dem asiatischen Produktsortiment etwas für euch bald schon entdecken, wonach ihr lange Zeit gesucht habt. Mit der Skin79 habe ich es allemal und bin auf weitere Entdeckungen ziemlich gespannt.

Chedush.

Dunkle Augenbrauen im Trend (auch für Dich?)

Nun Ladys – Frauen mit dichten Augenbrauen sind von der Natur gesegnet und gepeinigt. Es bedarf viel Pflege, den Augenbrauenbusch in Form zu halten – aber was da ist, damit kann man wenigstens arbeiten. Bisschen stutzen, hier und da zupfen und fertig. Was aber tut eine Frau, wenn sie viel zu helle und vor allem wenig davon hat? Da fällt einem sofort der Augenbrauenstift ein, jeden Tag die Form „zusammenmalen“, welche einem mal mit mehr Begabung gelingt oder auch nicht.. und jeden Tag irgendwie ein bisschen anders. Der Trend eines perfekten Schwungs weicht von Zeit zur Zeit von dünn und lang auf dick und kantig, was manchmal wirklich gewöhnungsbedürftig aussehen kann. Auch Permanent-makeup für Augenbrauen ist ein beliebtes Mittel: bei einem echten Profi sind die Ergebnisse wirklich wunderschön, hat man jedoch mit Unerfahrenen zutun, kommt das große „OhJemine!“. Daher hier meine Lieblingsmethoden: Augenbrauen mit natürlichen Mitteln färben – und wer meinen Beitrag etwas weiter unten verfolgt hat, weiß auch schon worum es gehen könnte – Henna. Sicher habt ihr schonmal etwas über Henna-Tattoos gehört? Ein schwarz- bis dunkelbraunes Tattoo, welches nach einigen Wochen verblasst und ganz natürlich verschwindet. Ratet mal, was man damit noch so alles machen kann 🙂 Genau! Augenbrauen „färben“ oder sagen wir besser, eine natürliche Schattierung verleihen. Das tolle dabei ist,  die einzelnen Härchen werden gefärbt und die Augenbrauen erhalten in der aufgetragenen Form der Paste, nach dem Abwaschen, eine Schattierung/Tönung. Die Intensität der Tönung, lässt sich mit der Einwirkzeit regulieren, sodass man von Hellbraun bis Schwarz alle Schattierungen bekommt. Achtet darauf, dass ihr echte Henna-Tattoo-Farbe kauft oder einfach echtes Henna um mit einer geeigneten Anleitung aus Youtube, selbst welche herzustellen (macht diesen Spaß! und ein paar Handtattoos sind beim Mädelsabend auch drin)

Eine weitere Godefroy TINT-KitMöglichkeit jener Do-it-Yourself Augenbrauenfärbung, bekommt man mit dem TINT-Kit von Godefroy auch super hin! Darin erhaltet ihr dosierte Farbmittelpulverkapseln, ein Entwickler, Behälter zum Vermischen und ein Pinselchen zum Auftragen.

Chedush.

„Song of India“ Natural Parfumoil „Opium“

Bild„A woman who doesn’t wear perfume has no future.“, so oder so ähnlich formulierte es wohl Coco Chanel, nach der die beliebteste und erfolgreichste Duftmarke für Frauen benannt ist. Ich habe mich oft gefragt, wieso Chanel-Parfums so gepriesen werden und bekam die Antwort, als ich mir selbst den Chanel Nr.5 zulegte. Zugegeben, es ist nicht mein Lieblingsparfum aber ich trage es gern, wenn ich einen wohlriechenden und lang anhaltenden Duft auf mir spüren will – und hier liegt neben dem Namen das Erfolgsrezept von Chanel: lang anhaltend.
Ich fand heraus, dass die Langzeitwirkung von der Konzentration bzw. dem Anteil der ätherischen Öle im Verhältnis zur Verdünnung mit dem Alkohol abhängt. Die Rechnung ist einfach: Je höher der Anteil des Öls, desto intensiver und anhaltender der Duft. Und: teurer. Das brachte mich natürlich gleich auf die Idee an der Essenz des Parfums festzuhalten und weiter über diese ätherischen Duftöle nachzuforschen. Und wieder landete ich auf dem orientalisch-/asiatischen Markt. Dort haben nämlich Duftöle bis heute eine lange Tradition. In kleinen, verzierten Glaskaraffen werden diese teueren Öle gut gehandelt. Hierzulande sind diese Schätze leider eine Mangelware. Doch da gab es ja noch Amazon – und siehe da, ich fand reine Duftöle angeboten von „Song of India“ und bestellte mir sogleich die Duftnote „Opium“ (eine meiner liebsten). Nach einigen Tagen kam ein kleines Päckchen mit dem Öl in einem kunstvollen Glasfläschchen gebettet auf einem goldenen Tuch an. Und der wunderschöne Duft drang durch die Verpackung hindurch. Allein es aufzumachen und anzuschauen hat mir viel Vergnügen bereitet. Neben der eigentlichen Bestellung, wurde noch ein tolles Extra beigelegt: eine kleine Duftkerze „Neroli Essence“, die wirklich himmlisch duftet! Vielen Dank an „Song of India“!
Die Verwendung ist recht einfach, ich verwende den Glaszapfen als Tupfer und gebe ein bis zwei kleine Tröpfchen dieses Öls auf meinen Hals. Und meine Damen, es hält, es riecht wundervoll und ich bin mehr als begeistert!
Im Übrigen sind die „Song of India“ Duftöle „Europe Award“ Gewinner für ausgezeichnete Qualität.

Probiert es aus!
Chedush.

Henna & Haar

20140321_122630_Fotor

Für kräftiges, glanzvolles und gesundes Haar sorgt das auf pflanzlicher Basis hergestellte Haarfärbemittel – Henna.

Seit über 3 Jahren verwende ich diese Färbetechnik und bin sowohl vom Farbergebnis als auch der pflegenden Wirkung absolut begeistert . Früher hatte ich trockenes, glanzloses Haar. Um das zu verändern, habe ich viel rumexperimentiert, in viele High-End Produkte investiert und gehofft, dass sich eine anhaltende Wirkung zeigen würde – aber nichts da. Dann hörte ich von Henna.
Wieder ein Produkt, auf das die Frauen aus dem östlich-arabischen Raum schwören können. Meine tristen, braunen Haare bekamen schon nach der ersten Anwendung einen wundervollen Glanz und sahen kräftiger aus. Auch meine Kopfhaut beruhigte sich.

Henna ist für seine roten Farbpaletten bekannt. Es gibt allerdings auch einen Schwarzen Ton oder neutralen (also eine Art Haarmaske). Blond kann man seine Haare damit also leider nicht färben, aber mit neutralem Henna ein tristes Blond in ein gesundes und glanzvolles umwandeln. Achtung – Henna reagiert in Kombination mit chemischen Farben aggressiv und färbt die Haare in einem schrecklichen Orangerot-Ton. Das bedeutet, dass die zu behandelnde Haaroberfläche ungefärbt sein muss. Da ich davor nie meine Haare gefärbt hatte, bestand bei mir dieses Problem nicht. Verwendet habe ich von Anfang an das „Hennè El Cahira – Mahagonirot“ (s.h. Abb.), welches ich in einem türkischen Laden erwarb. Ein einziges Mal kaufte ich aus einem Drogeriemarkt Henna und dann aber auch nie wieder. Da gibt es wohl starke Unterschiede, denn das Ergebnis mit dem Drogerie-Henna gefiel mir nicht so gut. Im Übrigen, meine Haare sind nach wie vor braun, erhalten aber durch die Anwendung des genannten Hennas, einen leichten Mahagoni-Farbstich. In der Sonne leuchten sie förmlich vor lauter Glanz auf, da kommt dann der dunkle Rotstich in einem schönen goldigen Verlauf hervor. Man spricht mich sehr oft auf meine Haare an, fragt, was ich alles dafür tue, dass sie so gesund aussehen und wundert sich, wieso sie so eine ungewöhnliche Farbe haben, obwohl sie nicht „gefärbt“ aussehen. Das Letztere freut mich natürlich am meisten – denn das spricht für ein ungewöhnlich natürliches Ergebnis!

Probiert es aus!

Chedush.

Klimper-Wimpern

Lange, dichte Wimpern für den atemberaubenden Augenaufschlag mit M2 Beauté Lashes, einem Eyelash Activating Serum.

Seit über zwei Jahren teste ich für den Eigenverbauch Kosmetikprodukte. Dass ich jedoch irgendwann anfangen würde einen Blog über meine Erfahrungen zu führen, hätte ich selbst nicht gedacht. Einerseits mache ich das wohl, um einfach all meine Gedanken über diese Erfahrungen niederzuschreiben und ein für alle mal festzuhalten – andererseits um möglichen Leserinnen und Lesern  hilfreiche Tipps zu geben, die ich leider nicht hatte.

Und hier meine persönliche Lieblingsentdeckung: Das Wimpernserum von M2 Beauté Lashes.
Nach wochenlangen Anwendungen dieses Serums erstrahlte mein Wimpernkranz in einer Fülle und Länge, die ich mir immer ersehnt hatte. Dabei ist das alles so greifbar gewesen: Ein einfacher, transparenter Lidstrich mit dem Serum über den Wimpernansatz, das alles 5 Wochen lang und das Ergebnis stellt all die falschen Wimpern &Co. mit Leichtigkeit in den Schatten.

Probiert es aus – Diese Investition lohnt sich wirklich!

Chedush.

Heilerde von Alverde

Pickel und Unreinheiten entgegenwirken  – eine große Hürde für all die Betroffenen. Nun habe ich einen,( meiner Meinung nach, da es so hervorragend funktioniert!), großartigen Tipp:
Das Gesichtswasser von Alverde „Heilerde“ hat es mir angetan. Jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, gebe ich etwas davon auf ein Wattepad und reinige damit final mein Gesicht. Dazu muss gesagt werden, dass meine Gesichtshaut eher schnell fettet. Alverde „Heilerde“- Gesichtstonic enthält Alkohol, für mich kein großes Problem, bei trockener Haut  rate ich aber eher zur Vorsicht. Mit einer guten Feuchtigkeitscreme ließe sich jedoch auch dieser Punkt schnell in den Griff bekommen.

Chedush.

Halawa – Die Lösung für alle haarigen Probleme

Halawa ist eine Zuckerpaste, die der Haarentfernung dient. Diese Methode (auf engl. auch Sugar-Waxing gennant) stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum und wird dort heute noch von Frauen der Rasierklinge oder einem Epilierer vorgezogen – kein Wunder: mit Halawa lassen sich alle Stellen des Körpers makellos enthaaren und es bringt einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem üblichen Wachs mit sich, da es gezielt Härchen abzieht und zur Haut schonender wirkt. Das Handhaben von der Zuckerpaste muss jedoch gekonnt sein, doch keine Angst, die Übung macht den Meister! Wenn man diese weiche Masse erst einmal im Griff hat, wird es durch nichts und niemanden ersetzt werden wollen.

Welche Vorteile hat es?
Ein verlässliches, sanftes Ergebnis. Minimale Kosten. Minimaler Aufwand bedingt durch die Lernkurve. Self-Made-Potential!

Nachteile? Anrühren der Paste (kann aber auch gekauft werden) und den Umgang mit dieser lernen.

Herstellung:
Ihr braucht eine kleine Tasse Zucker, einen Teelöffel Salz, eine halbe Zitrone ( Zitronenkonzentrat) und Wasser.
Gebt den Zucker, das Salz  in eine Pfanne und fügt Wasser (ca. 1/4 der selbigen Tasse) sowie den Zitronensaft hinzu. Die Masse soll nun unter gleichmäßiger Hitze und unter ständigem Rühren karamellisiert werden. Sobald es eine goldig-braune Farbe annimmt und starke Blasen schlägt, müsstet ihr die richtige Konsistenz erreicht haben. Nun benötigt Ihr noch eine Platte, worauf diese Masse etwas abkühlen kann – z.B. Marmorplatte, einen großen Teller (Hauptsache kein Holz oder Kunststoff). Beim Abkühlvorgang versucht ihr den großen Pfleck mit einem Löffel stets zu einem Haufen zu schaben. Mit der Zeit könnt ihr den gebildeten Knubbel in der Hand halten. Er wird sehr klebrig  und vor allem heiß sein. (Achtung! Verbrennungsgefahr!) Ihr solltet ihn stets durch das Kneten in euren Händen in „Bewegung halten“. Am besten lasst ihr den Wasserhahn auf kalter Stufe laufen um dabei eure Finger abzukühlen und knetet weiter bis die Zuckerknete eine hellere Farbe und eine angenehme Temperatur annimmt (Körpertemperatur).

Anwendung: Die Masse auf die zu behandelnde Stelle entgegen der Wachstumsrichtung anstreichen, sodass die Härchen gut bedeckt sind und in mehreren kurzen Bewegungen mit der Wachstumsrichtung abziehen. Dieser einzige „Zuckerpasteknubbel“ dient einer ganzen Behandlung! Mit der Zeit werden all die abgezogenen Haare Eins mit dem Knubbel, sodass man nach der Behandlung diesen einfach entsorgen kann.

Hoffe es hilft Euch, so wie es mir geholfen hat!
Chedush.